Klagelied einer Kuh

Hallo, Ihr Lieben - ich bin eine Kuh, hört mir bitte einmal zu:

Ich habe jeweils schon am Morgen so genannte "Rindviehsorgen".
Lässt uns der Meister aus dem Stall, die Zeit variiert von Fall zu Fall,
wir trotten friedlich Richtung Wiese, denn wir Kühe lieben diese.
Wir freuen uns aufs frische Gras, doch - pfui der Teufel - was ist das?

Ist das vielleicht ein grosser Schnegg? Doch wär's ein Schnegg, so lief er weg.
Würd auch nicht stinken, so wie dieser, so stinken tut nur ganz ein Mieser.
Beim Weitertrotten wird mir klar, dass dies ein "Hundegagel" war.
Ich weiss, in unseren saftigen Wiesen, man jede Menge findt von diesen,
die uns - lang vor dem Wiederkauen - den ganzen Appetit versauen!

Auch wir dummen Kühe wissen, dass die Hunde manchmal müssen.
Nur finden wir es leicht vermessen, dass die das tun, dort wo wir fressen.
Es wär doch des Hundes Meisters Pflicht, zu sagen: "Nein, hier tut man's nicht!"
Und ist es halt einmal geschehen, soll man's nicht einfach übersehen.
Dafür sind "ROBIDOG"-Säcke da, damit man's zämeläse cha.

Sich mit dem "ROBIDOG" zu bücken, gibt noch lange keinen krummen Rücken.
Das kostet gar nicht soviel Müh und wär von Vorteil für uns Küh!
Mit etwas mehr Rücksicht auf andere im Leben, würde es weniger Hundefeinde geben.
Es erlangen Hund und Kuh hienieden, den so genannten Hundefrieden.

So, jetzt hab ich's rausgemuht, ach wüsstet Ihr wie gut das tut!
Jetzt bin ich's los - ich hab's gesagt, was mich doch schon seit Wochen plagt.
Nun mach ich meinen "Kuhgrind" zu und grüss Euch alle herzlichst "Muuuh".


P.S.
Dass dieser Vers - das ist wohl klar - doch nur für all jene war,
die's noch nicht merkten, was sie sollen, die's aber müssten und nicht wollen!

 

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